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Stress im Office: Ruhe bewahren und im Nachgang besprechen, wie es besser gehen kann.

Ruhe bewahren und auf Rest gehen

Ruhe bewahren und auf Reset gehen

„Rettungsboote zu Wasser lassen.“ „Bitte, meine Damen und Herren, bewahren Sie doch Ruhe.“
So hallte es am 14. April 1912 auf das weite Meer hinaus, als die Titanic auf einen Eisberg aufgelaufen war.

Zuerst läuft alles wie geplant

Anne Smith hatte ein Ticket für die große Fahrt der Titanic gekauft. Dafür hatte sie alle ihre Ersparnisse verwendet, die sie mit
viel harter Arbeit erarbeitet hatte. Das war es ihr Wert, denn sie wollte in Amerika ganz neu beginnen. Sie vertraute den Ingenieuren,
den Konstrukteuren, der Reederei und ihren Geldgebern, die ein unsinkbares Schiff versprochen hatten und vergaß dabei ihre große
Angst vor dem tiefen Wasser.

Und es lief alles nach Plan.
Alle Menschen an Bord waren begeistert und sahen sich, täglich, ihrem Zielhafen immer näher kommen.
So ging es auch Anne.

Der 14. April 1912. Es geht gegen Mitternacht. Kälte zieht auf. Ein lautes Krachen und Kratzen und ein ohrenbetäubendes Geräusch ist zu hören.
Anne erwacht aus ihrem Schlaf, denn Menschen schreien und rennen durch die Gänge. Wasser dringt durch die Türschwellen ein.
„Alle raus. Schnell.“ Sie folgt den Rufen und wird mit der Masse an Deck geschoben.

Aber was war nur passiert?
„Das Schiff wird sinken“, rufen die Menschen. Und Anne hofft nur, dass es irgendwie einen Ausweg aus der Katastrophe für sie gibt.

Anne wurde gerettet und kam in Amerika an, wo sie ein neues Leben begann.

Die Anne im 21. Jahrhundert

Katastrophen passieren ständig und überall. Sie ereignen sich im privaten Umfeld, auf der ganzen Welt und in ihrem Arbeitsalltag.

Die Anne des 21. Jahrhunderts arbeitet als Assistentin in einem kleinen, mittelständischen Betrieb. Sie ist quasi die rechte Hand ihres Chefs.
Und heute ist ein besonderer, ja ein besonders wichtiger und stressiger Tag. Heute muss bei der Besprechung alles passen, damit ihr
Chef den Zuschlag für ein Großprojekt erhält.

So bereitet sich Anne auf diesen Tag vor:

  • alle Teilnehmer wurden rechtzeitig eingeladen, haben die Agenda erhalten sowie Informationen und eine Anfahrtsskizze.
    der Raum ist mit allem ausgestattet, was besprochen wurde.
    ein Mittagstisch ist gebucht.

Es war vereinbart, dass an diesem Morgen noch alle Mappen mit den neuesten Zahlen, Daten und Fakten bestückt werden.

Und da nimmt das Unheil seinen Lauf.
Stromausfall.

Kein PC läuft, kein Telefon und auch sonst nichts.
Mit einem Laptop kann sie die Daten bearbeiten, aber wo ausdrucken?
Schnell eine pdf erstellt und eine Online-Druckerei gefunden, die ihr die Ausdrucke in einer Stunde abholbereit verspricht.
Anne springt los und holt die Unterlagen.

In der Zwischenzeit sind die Gäste, deutlich früher als erwartet, eingetroffen.
Der Bürohund hat sie bereits freundlich begrüßt, aber ihr Chef steckt noch in einem Telefonat, am Handy, fest.
Dieses kleine Dilemma wurde jedoch schnell aufgelöst.

Auch die Mappen wurden in die laufende Besprechung nachgereicht, und es hat die Gäste nicht gestört.
Für die Gäste waren andere Faktoren ausschlaggebend, dass Anne’s Chef den Großauftrag erhalten hat.

Was bedeutet das für die Assistenz?

Klar ist, dass Anne’s Chef auch ordentlich Dampf abgelassen hatte. „Warum haben Sie es auf den letzten Drücker ankommen lassen?“
Sie besprechen, wie es das nächste Mal besser laufen kann.

Deshalb
bewahren Sie Ruhe IN der stressigen Situation
und besprechen sie im NACHGANG, wie es das nächste Mal besser laufen kann.
RESET.