Gründungscoaching

Home-Office: Du bist deine wichtigste Person und wie du damit umgehen kannst 560 315 Christina Ehms
Die Persönlichkeit im Home-Office

Home-Office: Du bist deine wichtigste Person und wie du damit umgehen kannst

Du bist die Persönlichkeit im Home-Office. Gehe sorgsam und fürsorglich mit dir um. Das Live-Interview mit Eva Zinßer war meine Vorlage für diesen Blogartikel. Hier kannst du dir das Video anschauen.

Ich möchte folgende Punkte mit dir anschauen:

  • Die Person im Home-Office
  • Die Person im Kontakt nach außen
  • Dein Kraftpotenzial
  • Feedback einholen
  • Nimm dich aus Gruppenzwängen raus
  • Dein Warum

Die Person im Home-Office

Du bist dein Potenzial in deinem Home-Office. Du repräsentierst es und bist dein bester Mitarbeiter.

Dann fragst du dich: „Wie gehe ich mit der Doppelrolle Arbeitgeber-Arbeitnehmer um?“
Als ich nach fast 30 Jahren der Festanstellung in die Selbständigkeit ging, fiel es mir unendlich schwer mich in diese Doppelrolle einzufinden. Denn bisher war mein Arbeitgeber für alle Vorgänge und Entscheidungen verantwortlich. Jetzt musste ich alles selbst sein. Ich kann dich nur ermuntern, dir für diese Umstellung Zeit zu lassen und nicht zu ungeduldig mit dir zu sein. Lerne viel in dieser Zeit über Abläufe und deine neue Rolle.

Was hilft dir am besten?
Sei fürsorglich zu dir. Sei gut zu dir selbst. Finde einen guten Rhythmus zwischen Arbeit und Erholung, denn wenn du ausfällst, liegt dein Business total brach.

Die Person im Kontakt nach außen

Wenn du nun in das Kunden-/Verkaufsgespräch gehst, dann kommt bei dir so manches Mal die Frage auf: „Wo ist die Grenze zwischen Bittsteller und Anbieter?“

Im Gespräch mit Eva Zinßer, systemischer Coach, kamen wir auf folgende Punkte:

  • Stelle deine eigene Kompetenz nicht in Frage
  • Lasse Wachstum zu
  • Lass den Perfekt-Sein-Anspruch
  • Baue dir keinen Druck auf
  • Bewahre Ruhe und Respekt

Denn mit dieser inneren Haltung wirst du den Nutzen für deinen Kunden herausstellen können. Und er wird diesen Nutzen, den Nutzen deines Angebots, erkennen. Ich habe dabei immer das Beispiel des Reisebüros im Kopf: Sprich mit deinem Kunden über das Reiseziel (90%) und erst dann über das Reisemittel (10%).

Das Kraftpotenzial der Persönlichkeit

Was biete ich alles an? Was nehme ich alles an?

Ganz ehrlich. So manches Mal nehmen wir Aufträge an, die uns auspowern und an den Rand bringen.
Oder wir nehmen Aufträge an, die wir eigentlich gar nicht wollen.
Danach fühlen wir Zweifel an unserer Überzeugung und unserer Kompetenz.

Höre auf dein Bauchgefühl.

Du bist kreativ und arbeitest lösungsorientiert, wenn alle Rahmenbedingungen stimmen.
Damit meine ich sowohl die privaten als auch die beruflichen Bedingungen.

Ein Auftraggeber, der klare Absprachen mit dir trifft und sich Zeit für die Übergabe und Einarbeitung nimmt, mit dem wirst du auf Dauer sehr gut zusammenarbeiten. Ein familiäres Umfeld, dass dir klar sagt, dass es hinter deiner Selbständigkeit und deinen besonderen Arbeitszeiten steht, gibt dir den nötigen Raum zu wachsen und zu arbeiten.

Hol dir Feedback ein

und werte es aus für weitere Entscheidungen.
Frage dich,

  • ob du richtig zugehört hast?
  • Ob du dem Kunden geholfen hast?
  • Hat der Kunde dir geholfen?
  • Was lief gut? Was weniger?
  • Soll unsere Geschäftsbeziehung andauern oder sollen wir uns trennen? 

Nimm dich raus aus Zwängen

Muss ich allen Gruppen, auf allen Plattformen und allen Veranstaltungstipps folgen?
Ganz ehrlich. Wie viel Zeit verwendest du auf Plattformen wie Facebook, Instagram & Co oder bei Google, XING oder LinkedIn, um dich zu „informieren“?
Auf wie vielen Veranstaltungen findet man dich, weil jemand gesagt hat, dass du da unbedingt hin musst? 

Diese Plattformen, Gruppen und Veranstaltungen sind nichts schlechtes. Aber irgendwann verbringst du dort mehr Zeit, als in deinem Business. 

Meine Tipps

Such dir eine begrenzte Anzahl von Plattformen aus, denen du folgen willst.
Wenn du dich weiter entwickelst, dann überprüfe ganz ehrlich, ob dich nicht andere Plattformen weiterbringen.

Wann folge ich zu vielen „Guru’s“?
Wir finden oftmals Menschen so anziehend und so genial, dass wir Ihnen alles glauben, toll finden und auch so 1:1 umsetzen wollen.
Das geht in die Hose. Du fällst auf die Nase, wenn du andere kopieren willst. Suche das Beste für dich raus und arbeite damit.

Wann werde ich wach und besinne mich wieder auf mich als Person und meine Kompetenzen?
Du bist jetzt an dem Punkt, wo du die Reißleine gezogen hast und dich wieder auf deine Kompetenzen und dein Business besinnst. Weiter so.

Mir hilft da der Spruch:
STARTE, wo du stehst.
NUTZE, was du hast.
TU, was du kannst.

Dann suche dir Vorbilder, die dir Inspiration und Stütze sind – aber kopiere niemals eine andere Person.

Dein Warum

Um bei dir und deinem Business zu bleiben, solltest du dir zum einen vor Beginn deiner Selbständigkeit fragen, warum du das machst.
Und wenn dir zwischendurch der Faden verloren geht, dann nimm eine kleine Auszeit und besinne dich wieder auf dein WARUM.

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So organisiere ich mein virtuelles Büro 544 200 Christina Ehms
Interview zur virtuellen Assistenz

So organisiere ich mein virtuelles Büro

Welche Tools können ihren Büroalltag erleichtern?

Ich arbeite als selbständige virtuelle Assistentin und Managementassistentin in meinem Home-Office. Mein Arbeitsplatz ist so ausgestattet, wie der einer angestellten Assistentin. Außer dass ich zusätzlich noch eine externe Webcam, ein externes Mikro und ein gutes Headset für Videos und Webinare habe.

Damit alles gut läuft, habe ich mir viele Gedanken gemacht, welche Technik und Tools ich brauche .. [Mehr]

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5 Arbeitsmethoden für ihr Büro 600 600 Christina Ehms
5 Arbeitsmethoden für ein effizientes Arbeiten im Office

5 Arbeitsmethoden für ihr Büro

Was sind die besten Arbeitsmethoden, um in ihrem Büro erfolgreich an ihre Aufgaben heranzugehen?
Wie bleiben Sie motiviert?
Wann stellt sich ein Erfolg ein?

Finden Sie den richtigen Tipp für sich heraus

Ich möchte Ihnen den „Königsweg“ der Planungsmöglichkeiten vorstellen.
Darunter finden Sie die Begriffe Pareto, Descartes und Mindmap, Eisenhower, 60:40-Regel und Leistungskurve.

Ja, danke. Aber was bringt mir das jetzt?

Dann gehen wir einmal in die Tiefe. Folgen Sie mir.

Pareto
Mit dieser Methode können Sie in 20% der Zeit, 80% ihrer Arbeit erledigen.
Was heißt das praktisch für Sie? Kleben Sie nicht zu lange an einer Aufgabe fest. Dadurch wird sie nicht besser.
Planen Sie dafür konsequent eine kurze Zeitdauer ein. Der Erfolg wird spürbar sein.

Descartes
Sie haben eine riesengroße Aufgabe vor sich.
Teilen Sie diese Gesamtaufgabe in kleine Teilaufgaben. Dann erstellen Sie eine Rangliste und einen Termin für die Abarbeitung der einzelnen Teilaufgaben. Jede abgeschlossene Teilaufgabe haken Sie als erledigt ab. Motiviert und mit großem Erfolg ist nun ihre Gesamtaufgabe erledigt.

Mindmap
Sammeln Sie alle ihre Ideen zu einer Aufgabe.
Nehmen Sie doch einmal wieder ein Blatt Papier (ein großes Blatt) und viele bunte Stifte in die Hand.
Das Herzstück ihrer Mindmap ist DIE Aufgabe. Nun bilden Sie Seitenarme, die sie auch wieder verzweigen können. Jetzt schreiben Sie alles auf, was Ihnen zu dieser Aufgabe einfällt. So sehen Sie zum einen wie komplex, oder auch nicht, ihre Aufgabe ist. Die bunten Farben können Sie für Zweige verwenden, die z. B. eine Frage, eine Idee, ein Muss, ein Beachten u. v. a. m. bedeuten. Tolle Beispiele für eine Mindmap finden Sie in Youtube-Videos.

Eisenhower
Mit dieser Methode können Sie Wichtiges von Dringendem unterscheiden.
Wie oft haben Sie sich schon gefragt, wo Sie nur zuerst hinlangen sollen? Generell gilt, wenn Sie Wichtiges erledigen, dann haben Sie einen Arbeitserfolg. Dringendes bedeutet, dass es sich um eine Terminsache handelt.
Herr Eisenhower hat dies in 4 Bereiche untergliedert: A-Aufgaben (sehr dringend und sehr wichtig) sind sofort zu erledigen, B-Aufgaben (wichtig und sehr dringend) können Sie auf Termin legen und anderen übertragen – z. B. eine Präsentation für den Tag X, C-Aufgaben (dringend und wichtig) sind vorwiegend Routinearbeiten und verschlingen die meiste Zeit. Es lohnt sich, diese Aufgaben weiterzugeben. Und P-Aufgaben (nicht wichtig und nicht dringend) erledigen sich auch manchmal von selber, denn sie wandern meistens in den Müll.
In den empfohlenen Links erfahren Sie mehr über die Eisenhower-Methode.

60:40-Regel
Planen Sie nie 100% ihres Arbeitstages, sondern nur 60% und lassen Sie 40% als Pufferzeiten.
Denn es ist oft so, dass Unverhofftes oft kommt. Niemand kann vorhersehen, wann ein Ereignis Sie aus ihrer Arbeit reißt oder ein sehr wichtiger Auftrag sofort bearbeitet werden muss. Die 40% nicht gebraucht? Prima. Dann haben Sie an diesem Tag mehr Luft für sich.

Leistungskurve
Jeder von uns hat seinen ureigenen Biorhythmus.
Der eine ist ein Frühaufsteher und der andere kommt erst gegen Abend so richtig in Fahrt. Übertragen Sie ihre Spitzenzeiten auf ihre anstehenden Tagesaufgaben. In den abflachenden Zeiten empfiehlt es sich, Routinearbeiten zu erledigen.

Und was heißt das jetzt praktisch für mich?

Bei der Planung eines Büroalltages sollen und können nicht alle Tipps umgesetzt werden.
Finden Sie für sich, und die jetzige Situation, den passenden Tipp.
Sie überladen ihren Arbeitstag mit Aufgaben, dann denken Sie doch mal über die 60:40-Regel nach.
Sie quälen sich über die Maßen, um ihr Tagespensum fertig zu stellen, dann hören Sie doch wieder auf ihren Körper. Er sagt Ihnen, wann Sie am leistungsfähigsten und erfolgreichsten sind.

Beginnen Sie mit einem kleinen Schritt und setzen erst nur einen Tipp um.

Diese Arbeitsmethoden-Links kann ich Ihnen auch empfehlen:
https://karrierebibel.de/selbstmanagement
https://arbeits-abc.de/effektiver-arbeiten-durch-ein-besseres-zeitmanagement/

Gehen Sie (wieder) mit Freude an ihren Arbeitstag.
Finden Sie den richtigen Dreh für sich heraus und haken Sie stolz erledigtes ab.

 

 

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Weiterbildung – ich habe es getan 800 800 Christina Ehms
Weiterbildung in der Assistenz

Weiterbildung – ich habe es getan

Ja, ich habe es getan.
Und was für ein unbeschreiblicher Moment, als die Nachricht kam: „Sie haben bestanden!“

Nun, ich habe mich neben dem Hauptberuf, zur Managementassistentin, weitergebildet.
Es war nicht immer einfach. Beruf, Familie, Haushalt und Freizeit mussten mit dem Lernen kombiniert werden.
Das bedeutet Entbehrungen, Kompromisse und auch Verzicht.

Warum bilde ich mich dann weiter?

Es eröffnet neue Horizonte. Es macht neugierig und diese Neugierde will gestillt werden.
Es gilt Vorgegebenes zu erlernen, zu hinterfragen und bei offenen Fragen zusätzlich zu recherchieren.

Dann kommt der Tag der Prüfung.
Wann haben Sie das letzte Mal so viel geschrieben? Wann hatten Sie zuletzt so einen Riesenknoten im Gehirn?
Und dann die Abgabe.
Alles fällt von Ihnen ab. Das Gefühlskarussell dreht sich schneller.
Letztlich dann die erlösende Nachricht: „Sie haben bestanden!“

Unbezahlbar.

Sie haben sich für eine Weiterbildung entschieden? Sie sind mittendrin?

Ich bin gerne ihre Ansprech- und Lernpartnerin für Sie.
Viel Erfolg.

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Wie ich eine virtuelle Assistentin wurde 600 600 Christina Ehms
2017 Start als virtuelle Assistentin

Wie ich eine virtuelle Assistentin wurde

[2017] Eigentlich wollte ich mit meinem Halbtagsjob ab 13 Uhr eine ruhige Kugel schieben und finanziell hat es auch gut gepasst. Aber es kam ganz anders ….

Im Januar diesen Jahres war ich in einem kleinen Unternehmen als Teamassistentin fest angestellt. Ich war zufrieden und wollte es mir als 50+ gut gehen lassen bis zur Rente. Dann wollten es die Umstände, dass im April alles anders wurde. Schon wieder eine neue Arbeit suchen und Bewerbungen schreiben. Oh Mann, fielen mir diese Anschreiben schwer. Nichts ging mir so richtig von der Hand. Es dauerte ein bisschen bis ich mir eingestand, dass ich gar nicht mehr in eine Festanstellung wollte. Mein Herz sagte mir schon lange, dass ich mich selbständig machen will. Und mit diesem Eingeständnis und meinem inneren Ja dazu, kam ein Energieschub, der mich kontinuierlich auf meine Selbständigkeit hinarbeiten ließ. Ich bin wieder gerne aufgestanden und war so voller Tatendrang und Freude auf jeden neuen Tag. Kein Hindernis konnte mich von meinem Ziel abhalten. Ich hatte von der „virtuellen Assistentin“ gelesen und das wollte ich auch sein.

Diese Berufsbezeichnung wurde, vermutlich, im Jahr 1997 zum ersten Mal verwendet. Ein mutiger Mann berichtete wie eine Assistentin so ziemlich alles für ihn managte, wofür er selbst keine Zeit fand. Kurioserweise hatte er „seine“ Assistentin noch nie persönlich getroffen und deshalb nannte er sie „seine virtuelle Assistentin“.

Assistentin aus Leidenschaft, das war ich schon immer. Dies von zuhause aus auszuüben zu können, schien mir genial, und in der heutigen Zeit überaus sinnvoll.

Im Oktober habe ich mich selbständig gemacht und ich bereue diesen Schritt nicht.

Wann sind Sie, aus beruflicher Sicht, zum letzten Mal ihrem Herzen gefolgt?

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Eisenhower-Prinzip 600 371 Christina Ehms
Eisenhower-Methode, Eisenhower-Methode

Eisenhower-Prinzip

 

Kategorisierung der Aufgaben

Die Eisenhower-Methode dient zur Kategorisierung meiner Aufgaben in Wichtigkeit und Dringlichkeit. Es wird in A-, B-, C- und P-Aufgaben kategorisiert.

Was sind A-, B-, C- und P-Aufgaben

A-Aufgaben muss ich erledigen um meinem Hauptziel nahe zu kommen. Sie haben oberste Priorität, sind nicht delegierbar und beanspruchen ca. 15% meiner Zeit.
B- Aufgaben sind delegierbar. Sie beanspruchen ca. 20% meiner Zeit.
C- Aufgaben sind meist Routinearbeiten und sind grundsätzlich delegierbar. Sie beanspruchen ca. 65% meiner Zeit.
P-Aufgaben sind Zeitfresser. Das sind z. B. Wurfsendungen, Pseudo-E-Mails.

Fazit

A-Aufgaben sind sehr wichtig und dringend. Sie sind sofort zu erledigen.
B-Aufgaben sind sehr wichtig, aber nicht sehr dringend. Übernehme sie in die Terminplanung und terminiere sie.
C-Aufgaben sind sehr dringend, aber nicht so wichtig. Sie sind reduzierbar und delegierbar.
P-Aufgaben sind nicht wichtig und nicht dringend. Überlege dir, was gleich in den Papierkorb kann.

Merke

Wichtigkeit kommt vor Dringlichkeit.
Wichtigkeit bedeutet Arbeitserfolg.
Dringlichkeit ist reine Terminsache.

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